Malweise

 

Die Malweise im Malort ist eine intuitive, ohne Themenvorgabe. Den Malenden wird so die Möglichkeit gegeben, frei zu werden von äußeren Einflüssen. Dadurch wird das Selbstvertrauen bei Kindern und Erwachsenen nachhaltig gestärkt und ihr eigenes Potenzial kann sich entfalten.

 

Bewegtes Malen

Ausgangspunkt für die Malenden ist der Palettentisch mit seinen leuchtenden Gouachefarben auf Pflanzenbasis und den dazu gehörigen hochwertigen Pinseln.
Gemalt wird im Stehen oder Sitzen an der Malwand. Der Malende bewegt sich zwischen seinem Blatt an der Malwand und dem Palettentisch hin und her. Das Blatt an der Wand ermöglicht einen freieren Malfluss und stärkt die Motorik der Teilnehmer. Die Bilder werden nicht begutachtet oder interpretiert. Die Malbegleiterin stärkt die Malenden durch ihre Präsenz und Wachsamkeit. Sie sorgt für optimale Bedingungen für die Teilnehmer.
Der Malort ist ein wichtiger Gegenpol zu unserer leistungs- und wettbewerbsorientierten Gesellschaft und gibt den Malenden innere Kraft und Vertrauen in das Eigene.

Das meinen bisherige TeilnehmerInnen:

Rainer L.:
„Das Malen im Malort macht mir sehr viel Spaß. Es ist mir sehr angenehm, die leuchtenden Farben so zu wählen, je nachdem, wie ich mich gerade fühle oder wie ich eben spontan entscheide. Niemand außer mir bestimmt, wohin die Reise auf dem Papier geht. Es gibt keinen, der mir in irgendeinerForm reinredet. Darüber hinaus kann ich sehr gut beim Malen abschalten. Wenn ich vor dem Malen viel Kopfarbeit geleistet habe, so bin ich nach dem Malen wieder entspannter. Es herrscht im Malort eine wohltuende Atmosphäre, weil sich die Malenden gegenseitig wertschätzen, egal ob jung oder alt. Von der Malort-Leiterin wird man zuvorkommend behandelt und erhält hochwertige Pinsel und inspirierende Farben, mit denen der Prozess außerordentlich viel Freude macht.“